Der Unterschied liegt nur in der Quantität

Der Fortschritt des 20.Jahrhunderts nach dem 2. Weltkrieg war, eine Arbeitswelt zu erkämpfen und zu entwickeln, die es allen Menschen ermöglicht, ein menschenwürdiges Leben zu führen. Arbeit zu haben, die ausreichend bezahlt ist, die einen ausfüllt und trotzdem Raum und Zeit für Familie und Erholung lässt, ist dazu eine notwendige Voraussetzung.

Das 21. Jahrhundert scheint eher einen Rückschritt in der Arbeitswelt einzuleiten. Der Mensch, ob Arbeiter oder Manager, ist Sklave der Wirtschaft, ein System, das wie selbständig zu agieren scheint. Doch es sind Menschen, die nicht genug von Geld und Macht bekommen, und keine Skrupel haben, andere dafür zu benutzen. Dies findet man im Großen wie im Kleinen, ein Kollege, der einen anderen um seines Vorteils Willen mobbt, ist nicht besser als ein Vorstandsvorsitzender, der Menschen für die Erhöhung seines Gewinns opfert. Der Unterschied liegt lediglich in der Reichweite der Auswirkungen. Der erste ruiniert einen Menschen, der zweite hunderte. Doch von den ersten gibt es mehr, so dass die Summe der Auswirkung sich vielleicht ausgleicht.
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Entgrenzte Arbeit


Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen.
Wie sträflich geht er oft damit um.

Anforderungsdruck

Unternehmen sehen sich insgesamt mit quantitativ wachsenden Anforderungen konfrontiert. Diese lassen sich jedoch nur zum Teil auf ebenso wachsende Marktanteile, Umsätze und das damit steigende Auftragsvolumen zurückführen. Vielmehr liegen Quellen des Anforderungsdrucks in der immer komplexer werdende und international verflochtene Arbeitswelt. Ursachen von Mehrarbeit, um nur einige zu nennen, liegen beispielsweiese in: All dies führt zu permanenten Stress, der sich mittel- und langfristig negativ auf die Gesundheit auswirkt. So sagte beispielsweise ein Ingenieur: Lieber staple ich in einem Lebensmittelladen Kisten, als nochmal Projektverantwortung zu übernehmen. Dies drückt Sehnsucht nach ein Stück Routine in einer hektischen, oft ziellosen und schlecht organisierten Arbeit aus.

Die zweite Hälfte des 20. Jahrhundert und der Beginn des 21. Jahrhunderts könnte als Zeitalter des schlechten Management in die Geschichte eingehen. Der Grund (auch( hier: Überforderte Menschen, die der geforderten Komplexität nicht gewachsen sind.

Entgrenzte Arbeit


Entgrenzte Arbeit bedeutet, die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen immer mehr. Bedeutet die Entgrenzung von Arbeit nicht letztendlich die Entfesselung der Arbeit und das Zurückdrängen des "Lebens" in immer kleiner werdende Reservate. Stichpunkte hierzu: Entgrenzte Arbeit führt dazu, dass die Ansprüche, die man selbst an die arbeitsfreie Zeit stellt oder die von anderen (Familie, Partner, Freunde) an einen gestellt werden, schwerer zu befriedigen sind. Damit kommt zum Stress durch Arbeitsüberlastung noch der Stress im familären Bereich hinzu.

Gesundheitsumfrage


Diese Tendenz wird bestätigt durch zwei Gesundheitsumfragen, die NCI in Zeiten erhöhten Stresses gemacht hat. Gesundheitsumfrage 2008
Gesundheitsumfrage 2003