Sehen

"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche bleibt dem Auge verborgen."
Antoine de Saint Exupery

Das Mögliche

Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
Hermann Hesse

Das Lächeln

Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.
Anonymus
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Inken Wanzek,
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Psychologie


Der Mensch denkt mit seinem Verstand,
doch sein Handeln bestimmen seine Emotionen

Der Mensch


Die Stärke des Menschen ist seine Emotion. Ohne Emotion könnte er keine Freundschaften schließen, nicht lieben, sich nicht streiten, das Leben wäre sinnlos und farblos. Die Wirtschaft nennt Handeln ohne Emotionen "professionell". Wir wollen denen, die in Bedrängnis geraten sind, Mut machen, diese Professionalität abzulegen und sich mit ihren Emotionen auseinander zu setzen.

In schwierigen Situationen, wie Stellenabbau oder Betriebsübergang, spielen Emotionen eine große Rolle. Sie zu verdrängen, zu hoffen, es wird schon alles irgendwie gut, ist zu wenig. Verdrängung führt in eine dumpfe Angst, die einen nicht mehr schlafen lässt.

Es gibt nur einen Weg aus Angst und Unsicherheit und der heißt: Tun.
Hier findet ihr ein paar Anregungen, wie man mit diesem Tun beginnen kann.

Das Wichtigste


Isoliert euch nicht!

Mut zur eigenen Verantwortung

  1. Der Arbeitgeber erzeugt eine unsichere Situation

    Darunter fällt beispielsweise: Ihr Arbeitsplatz entfällt, Verwirrungstaktiken, Beeinträchtigung der Kommunikation, Isolierung, Arbeitsentzug

    Man muss versuchen, sich bewusst über die Situation zu stellen, Gefühle von der Sache zu trennen. Dazu hilft, mit anderen zu reden (Emotion) und sich über die Sache zu informieren (Wissen). Die Falle, ist, sich immer nur aufzuregen, Angst zu haben und zu keiner Lösung zu finden. In dieser darf man nicht dauerhaft bleiben.

  2. Zielgerichtetes Auseinandersetzen mit der Situation

    Unsichere Situationen erzeugen Stress. Stress kann durch aktives und zielgerichtetes Beschäftigen mit der Situation aufgebrochen werden.

  3. Herausforderung annehmen

    Stress nagt am Selbstbewusstsein. Kollegen sagten zur Nachricht „Ihr Arbeitsplatz entfällt“: „Die Firma hat uns ein neues Projekt „Arbeitsplatzerhalt“ gegeben und das führen wir zum Erfolg.“ Das half ihnen selbstbewusst zu bleiben

  4. Reden, Diskutieren, Handeln

    Angeschlagenes Selbstbewusstsein macht unsicher. Spätestens hier muss man aus der Isolation heraustreten. Unsicherheit kann aufgebrochen werden, indem man sich mit anderen Kollegen zusammen findet, die die Situation bereits aktiv angegangen sind.

  5. So weit darf man es nicht kommen lassen

    Unsicherheit bewirkt, dass die Situation nicht mehr richtig eingeschätzt wird. Wer jetzt immer noch darauf warten, dass ein anderer die Kartoffeln für einen aus dem Feuer holt, den wird die Situation überrollen. Falsche Einschätzungen führen zu falschen Handlungen. Man unterschreibt einen Aufhebungsvertrag, obwohl man das eigentlich nicht möchte. So weit darf man es nicht kommen lassen...

Stresskreislauf

Nein sagen zu dürfen, ist ein Recht

Deine Rede sei "ja, ja oder nein, nein", heißt es in der Bibel. Damit ist eindeutig gesagt, dass der Mensch "ja" oder "nein" sagen sollte, kein vielleicht und ich weiß nicht so recht. Warum? Weil sonst nichts vorwärts geht.

Wenn der Arbeitgeber seine freiwilligen Maßnahmen verkündet, von Muss und Notwendigkeit spricht, sollte der Arbeitnehmer, beginnen, sich zu fragen, ob das was der Arbeitgeber möchte, auch ihm nutzt. Wenn nicht, erinnere er sich an das Wörtchen "Nein", das eine ungeheuere Wirkung hat. Diese eine Wort kann verhindern, dass man seine Existenzgrundlage verliert. Also, denkt daran, dass es dieses Wort in unserer Sprache gibt. Im Englichen heißt es "no" (zwecks der Internationalität).

Trotzdem sagen erstaunlich viele "Ja", wenn sie eigentlich "nein" sagen wollen, auch bei einem Aufhebungsvertrag. Sie sagen es, weil sie sich nicht trauen "nein" zu sagen. Warum traut ihr euch nicht? Weil er eine Institution ist? Was habt ihr zu verlieren? Mit einem "ja" verliert ihr mit Sicherheit eueren Arbeitsplatz.




Der Staubsaugervertreter
hier kann man lernen,
Nein zu sagen

Vertrauen

Nur wer euch über den Tisch ziehen will, sagt: "Du musst mir vertrauen. Jemand, dem ihr vertrauen könnt, lässt euch stets die Möglichkeit, seine Aussage zu überprüfen. Dies gilt auch für Freunde, einen Betriebsrat, eine Gewerkschaft oder sonstige Gruppierungen. Der Wolf zieht seinen Schafspelz nie freiwillig aus. Daran erkennt man ihn.


Gedanken über Vertrauen
von Heribert Fieber


Mitbestimmen

Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr Menschen dazu neigen, einer Institution, einem Professor, einem Arbeitgeber, einer Gewerkschaft, einem Betriebsrat, einer Kirche zu glauben. Kommt ein anderer, der keine Institution nachweisen kann, dafür aber, das, was er sagt belegt, wird ihm nicht geglaubt. Dieses Obrigkeitsdenken ist tief in vielen Menschen verwurzelt. Daher kann der Arbeitgeber so gut seine Ziele erreichen. Oft bedient er sich anderer Institutionen, denn er weiß, dass Glaube Berge versetzten kann - seine.

Darum hinterfragt, wenn euch Hochglanzfolien vorgelegt sind, hinterfragt, die Aussagen, hinterfragt, ob sie Antworten auf eure Fragen sind, fragt nach Beweisen. Das ist nichts Verwerfliches, sondern ein Zeichen von Mündigkeit. Warum habt ihr Angst zu fragen, nur, weil der, der euch was erzählt, von einer Institution kommt?



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