Informieren

Informiert euch über eure Rechte, auch wenn die Welt für euch persönlich noch in Ordnung ist.

Der Weg aus der Angst:
Lasst euch nicht isolieren!

Es gibt nur einen Weg aus Angst und Unsicherheit und der heißt: Tun.
Tun bedeutet, die eigene Isolation aufzubrechen, mit den Kolleginnen und Kollegen zu reden, sich zu informieren, sich klar zu werden,was man will und sich leisten kann. Die wenigsten Menschen können es sich leisten, den eigenen Arbeitsplatz aufzugeben. Trotzdem passiert es tausendfach: Aus Angst vor einer Kündigung werden freiwillig Aufhebungsverträge unterschrieben und der Arbeitsplatz freiwillig aufgegeben.

Nein-Sagen

Nein Sagen zu dürfen, ist ein Recht, das auch der Arbeitgeber akzeptieren muss. Darum: Sagt Nein, wenn ihr nicht ja sagen wollt.

Bei Mobbing nicht zusehen

Mobbing kann jeden treffen. Seht nicht zu, wenn jemand gemobbt wird, sondern helft ihm, mit der Situation zurecht zu kommen. Informiert zusammen mit dem Mobbingopfer den Betriebsrat. Viele Gemobbte finden alleine nicht mehr die Kraft. Und wartet nicht!

Arbeitsplatz in Gefahr - das sind Ihre Rechte

von Inken Wanzek und
Christine Rosenboom




Das Buch ist aus der Praxis für die Praxis geschrieben und deckt alle Themen ab, die zum Verlust des Arbeitsplatzes führen können.
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Arbeitsplatz

Inhalt

Abmahnung
Arbeitsentzug
Arbeitsrechtsschutz
Arbeitsvertrag
Arbeitszeit
Beschwerderecht
Bewerbung
Einkommen
Elternzeit
Ermahnung
Gesundheit
Kurzarbeit
Mobbing
Personalgespräche
Probezeit
Psychologie
Urlaub
Versetzung
Zeugnis

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Betriebsrat
Stellenabbau
Umstrukturierung
NCI
Recht /Rechtsverstöße
Literatur
Historie



Impressum

Herausgeber:
Inken Wanzek,
Christine Rosenboom

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Arbeitsplatz


Ein Arbeitsplatz zu haben, bedeutet Existenzsicherung.
Darum ist er wichtig genug, ihn zu verteidigen.

Abmahnung, Ermahnung, Maßreglungen


Solange die Welt in einem Betrieb in Ordnung ist, kann man sich viel erlauben, wenn gewisse ungeschriebene Grenzen eingehalten werden. Doch wenn der Arbeitgeber rationalisieren will oder ihm die Nase eines Mitarbeiters nicht passt, dann können die ungeschriebenen Grenzen schnell zu einer bösen Falle werden.

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Ermahnung
Maßregelungen
verhaltensbedingte Kündigung

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Betriebsbedingte Kündigung
Betriebsrat
Mobbing
Personalgespräche
Personenbedingte Kündigung
Trennungsgespräche

Arbeitsentzug


Der Arbeitgeber darf dem Arbeitnehmer nicht irgendwie beschäftigen. Er muss ihn vertragsgemäß beschäftigen. Tut der Arbeitgeber dies nicht, dann kann der Arbeitnehmer die vertragsgemäße Beschäftigung einklagen.

Der Entzug von Beschäftigung ist eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts stellte das Thüringer Landesarbeitsgericht 2001 fest. Eine solche Verletzung des Persönlichkeitsrechts kann auch in der Zuweisung einer nicht arbeitsvertragsgemäßen Beschäftigung liegen. Diese Vorgehensweise ist als Mobbing einzustufen. (Thueringer Landesarbeitsgericht 5. Kammer, Urteil vom 10. April 2001)

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Wenn die Psyche verrückt spielt:
Wenn es einen trifft!
Was kann man tun?

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Arbeitsrechtsschutz


Versichert ist man gegen vieles: Hausratversicherung, Brandversicherung, Haftpflichtversicherung, Reisegepäckversicherung und vieles mehr. Erstaunlich, dass Arbeitnehmer oft keinen Arbeitsrechtsschutz haben.

Dabei versichert man hier seine Existenz. Diese ist es, die es einem erst ermöglicht ein Auto zu fahren, zu dem man eine Autohaftpflichtversicherung braucht, ein Haus zu bauen, das man gegen Brand versichern muss oder eine Reise zu tätigen, zu der man eine Reiseversicherung abschließt.

Die Zeiten für Arbeitnehmer sind deutlich härter geworden. Eine Arbeitsrechtsschutzversicherung hilft, seine Rechte durchzusetzen.

In der heutigen Zeit ist jedem Arbeitnehmer ein Arbeitsrechtsschutz dringen zu empfehlen. Man versichert hier seine Existenz.

Arbeitsvertrag


Arbeitnehmer, auch wenn es oft so scheint, sind nicht rechtlos. Sie haben mit dem Unternehmen, bei dem sie arbeiten, einen Arbeitsvertrag.

Dies mag lapidar klingen, doch der Arbeitsvertrag begründet ein Vertragsverhältnis, der beide Seiten verpflichtet. Der Arbeitnehmer muss die Arbeiten ausführen, die der Arbeitgeber ihm zuweist. Der Arbeitgeber muss dem Arbeitnehmer Arbeit geben, ein Gehalt zahlen und ihn anständig behandeln.

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Verhaltensbedingte Kündigung

Arbeitszeit


Der Arbeitgeber kann kraft seines Direktionsrechts (Weisungsrecht) die Lage der Arbeitszeit bestimmen. Allerdings hat der Betriebsrat hier ein Mitbestimmungsrecht.

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Verhaltensbedingte Kündigung

Beschwerderecht


Jeder Mitarbeiter hat das Recht sich bei der Betriebsleitung oder bei seinem Vorgesetzen zu beschweren, wenn er sich ungerecht behandelt fühlt. Er kann sich dazu auch die Unterstützung eines Betriebsrats holen.

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Abmahnung
Ermahnung

Bewerbung


Bewerbungen sind vielen Menschen unangenehm, obwohl oft ihre gesamte Hoffnung auf einem Bewerbungsgespräch liegt. Jeder weiß, dass er sich hier gut verkaufen muss. Muss man auf jede Frage des potenziellen Arbeitgebers antworten? Und wenn nicht, wie verhält man sich dann.

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Job-Links

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Arbeitsentzug / Bewerbungsreviews

Einkommen


Der Grundgedanke des ERA-Tarifvertrags ist, dass sich das Gehalt nach der ausgeübten Tätigkeit richtet. Doch die Praxis sieht leider anders aus. Der Arbeitgeber nutzte die Einfühurung des ERA-Tarifvertrags, um die Gehälter dauerhaft zu senken. Dies zeigen entsprechend viele Widersprüche gegen die neue Einstufung.

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Personalgespräche

Elternzeit


Eltern haben einen gesetzlichen Anspruch auf Elternzeit. Danach darf die vereinbarte Elternteilzeit 30 Std nicht übersteigen. Der Anspruch auf Eltern(teil)zeit besteht bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes.

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Ermahnung


siehe Abmahnung

Gesundheit


Unternehmen sehen sich insgesamt mit quantitativ wachsenden Anforderungen konfrontiert. Ursachen von Mehrarbeit liegen beispielsweiese in veränderten Marktanforderungen durch verschärfte internationale Konkurrenz. Immer schneller, immer besser, mit immer weniger Leuten, um Kosten zu senken, komplexerer Aufgabenstellung, sich schnell wandelnde Technik, ohne die erforderliche Weiterbildung, entsteht Zeitdruck, der schnell zu Überforderung führt.

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Entgrenzte Arbeit
Gesundheitsumfrage 2008
Gesundheitsumfrage 2003
Krankheit / Krankmeldung

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Externe Links

Burnout-Test

Kurzarbeit


Kurzarbeit kann in konjunkturellen Krisen wie die derzeitige Wirtschaftskrise, ein Mittel sein, Arbeitsplätze zu erhalten. Allerdings muss Kurzarbeit mit Bedacht eingesetzt werden. Daher stellt auch der Gesetzgeber darauf ab, dass Kurzarbeit nur dann von der Agentur für Arbeit genehmigt wird, wenn es sich tatsächlich um einen vorübergehenden Arbeitsausfall handelt, der durch unvorhersehbare Ereignisse bedingt ist. Kurzarbeit zur Sanierung eines Unternehmens ist in der Gesetzgebung nicht vorgesehen.

Alle Artikel zu Kurzarbeit
Einspruch gegen Kurzarbeit
Anlayse:Kurzarbeit - Rechte und Pflichten
Kurzarbeitergeld - Beispiel
Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung bei Kurzarbeit
Steuerklasse und Kinderfreibetrag
Auswahl der Mitarbeiter
Mitarbeiter ohne Arbeit und Kurzarbeit
Mitarbeiter ohne Arbeit und Kurzarbeit und Widersprüchler
Mitarbeiter ohne Arbeit
Vermittlung auf andere Arbeitsplätze
Nebenjob in der Kurzarbeit
Nebenbeschäftigung bei Kurzarbeit
Kurzarbeit schützt nicht vor Stellenabbau


Mobbing


Mobbing ist leider ein verbreitetes Mittel, um Arbeitnehmer aus dem Betrieb zu entfernen. Manche Vorgesetzte und Personalbetreuer wenden Mobbing ohne Bedenken an, mit dem Ziel die "freiwillige" Unterschrift unter einen Aufhebungsvertrag zu erzwingen. Was viele nicht wissen ist: Mobbing ist eine Strafttat und kann zu arbeitsrechtliche, strafrechtlichen und zivilrechtlichen Folgen für den Mobber führen.

Was jeder wissen sollte: Mobbing zerstört den Menschen psychisch und physisch. Der Mobber und jeder, der dabei zuschaut nimmt lebenslanges Leiden oder den Tod seines Mobbingopfers billigend in Kauf. Wollen Sie ein solcher Vorgesetzter oder Kollege sein?

Doch gegen Mobbing kann man sich auch wehren. Doch hier gilt: Wehret den Anfängen.

Weiter lesen über Mobbing:

Einführung
Der Mensch
Mobbing juristisch
Strategisches Bossing
Mobbingtagebuch
Homöopathie für Mobbinggeschädigte

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Abmahnung
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Ermahnung
Krankheit
Betriebsrat
Stellenabbau
Trennungsgespräche
Urlaub
Verhaltensbedingte Kündigung
Arbeitsentzug

Externe Links zu Mobbing

Sozialnetz Hessen
DGB
frischerwind
Online-Netzwerk-Lernen
Mobbing-Net
Mobbing Help
Mobbingwerkstatt
Fairness Stiftung
Verein gegen psychosozialen Stress und Mobbing e.V."
Deutsche Homöopathie-Union

Personalgespräche


Personalgespräche, insbesondere, wenn es sich um Trennungsgespräche handelt, sind häufig für den Mitarbeiter sehr belastend. Er sitzt einem geschulten Personalmanager gegenüber, der nur ein Ziel verfolgt: Ihn zum Gehen zu bewegen.

Es gibt einige wirksame Tricks wie man Personalgespräche durchstehen kann und wie man es trotz starken Drängens des Vorgesetzten oder Personalmanagers schafft, standhaft bei seinem Nein zu bleiben.

Weiter lesen über Personalgespräche

Personalgespräche
Grundregeln für Verhandlungen
Formular für Gesprächsnotizen

Verwandte Themen zu Personalgesprächen

BAG Urteil zu Personalgesprächen
Trennungsgespräche



Probezeit


Der als Probezeit vereinbarte Zeitraum muß angemessen sein und übersteigt selten 6 Monate. Besteht ein sachlicher Grund (z.B. Nichtbewährung) ist eine - einmalige- einverständliche Verlängerung der Probezeit möglich.

Weiter lesen über Probezeit:

Probezeit

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Arbeitsvertrag

Psychologie


Der Arbeitgeber erzeugt eine unsichere Situation. Man muss versuchen, sich bewusst über die Situation zu stellen, Gefühle von der Sache zu trennen. Dazu hilft, mit anderen zu reden (Emotion) und sich über die Sache zu informieren (Wissen). Die Falle, ist, sich immer nur aufzuregen, Angst zu haben und zu keiner Lösung zu finden. In dieser darf man nicht dauerhaft bleiben.

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Psychologie

Verwandte Themen zu Psychologie:

Mobbing
Trennungsgespräche

Urlaub


Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt 24 Werktage. Von dieser gesetzlichen Regelung kann nur zugunsten des Arbeitnehmers abgewichen werden. Weniger Urlaub ist also gesetzeswidrig. In der Regel beträgt der Jahresurlaub, beispielsweise durch Tarifverträge, mehr als 24 Tage. Der Betriebsrat hat Mitbestimmung bei Urlaub.

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Urlaub
Krank im Urlaub

Verwandte Themen zu Urlaub

Verhaltensbedingte Kündigung

Versetzung


Versetzung im Sinne des Gesetzes ist die Zuweisung eines anderen Arbeitsbereichs, die voraussichtlich die Dauer von einem Monat überschreitet, oder die mit einer erheblichen Änderung der Umstände verbunden ist, unter denen die Arbeit zu leisten ist.

Weiter lesen über Versetzung:

Versetzung
BAG-Urteil zu Mitbestimmung des Betriebsrats bei Versetzung

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Arbeitsvertrag
Beschwerderecht
Bewerbung

Zeugnis


Ein Zeugnis muss wahr, aber wohlwollend sein. Es darf keine Formulierungen enthalten, die den Berufsweg des Arbeitnehmers unnötig erschweren. Es muss klar und verständlich formuliert sein und darf keine Merkmale und Formulierungen in mehrdeutiger oder verschlüsselter Form enthalten.

Weiter lesen über Zeugnis:

Zeugnis

Verwandte Themen zu Zeugnis

Bewerbung