Der Widerspruch des Gerry Gollmann

... und anderer, die den Mut fanden, nicht aufzugeben ...
von Inken Wanzek



Das Buch erzählt eine wahre Geschichte. Es erzählt von Menschen, die den Mut fanden, um ihren Arbeitsplatz zu kämpfen und Unrecht nicht einfach hinzunehmen.
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Gerichtsprozesse - Überblick


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Arbeitsgericht München

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München
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Und es geht doch!


Jubiläum: 100 gewonnene Kündigungsschutzprozesse am 18.03.04 und keinen verloren.
Das hat uns natürlich gefreut, ohne Frage. Gefreut hat es uns, weil wir erfahren durften, dass die Rechtssprechung am Münchner Arbeitsgericht, tatsächlich die der Justitia ist, jener römischen Göttin des Rechts, in der linken Hand die Waage, in der rechten ein Schwert. Mit verbundenen Augen erwägt sie das Recht ohne Ansehen der Person.

Uns wurde bevor wir die Kündigungsschutzklagen einreichten immer wieder von Vertretern der Siemens AG und anderen gesagt, wir hätten keine Chance vor Gericht, denn Siemens hätte die besten Anwälte, würde eh gewinnen, weil es Siemens ist, und wir würden reihenweise herunterkippen. So gehörte trotz aller Aufklärung doch viel Mut dazu, daran zu glauben, dass Justitia ihre Binde nicht abnehmen würde und die juristische Person Siemens nicht mit anderen Augen betrachtet als den einfachen Mitarbeiter.

Die 100 gewonnenen Kündigungsschutzprozesse waren kein glatter Durchlauf, wie es vielleicht jetzt den Anschein hat. Die Angst war groß, würde das Gericht nicht mal irgendwann einen Prozess anders entscheiden, nur, um Siemens auch mal recht zu geben, um nicht Gefahr zu laufen als zu Arbeitnehmer freundlich zu gelten. Es waren viele Hürden zu überwinden und manche Ängste durchzustehen. Nur eins war den Mitarbeitern klar und Siemens gab dies selbst in den Schriftsätzen zu: Die soziale Auswahl wurde nicht oder nur mangelhaft gemacht. Doch wurde das, was wir als unser Recht empfanden auch von den Richtern so gesehen? Recht haben und Recht bekommen - waren es tatsächlich zweierlei Maß? War unser Maß das richtige? Wie könnte ein anderes Maß aussehen? Es war ein gemeinsames Bangen, genaugenommen bei jedem Prozess, schien sein Ausgang auch noch so klar. Und nun das 100:0, ein Beweis dafür, dass unser Gefühl für Recht richtig war, eine Bestätigung dafür, dass das Gericht, die Gerechtigkeit nicht darin sah, mal den einen, mal den anderen der Prozessgegner gewinnen zu lassen, sondern nüchtern ohne Ansehen der Person nach dem Gesetz urteilte. "Im Namen des Volkes" wird das Urteil verkündet. Das Volk - wir - haben unser Vertrauen in die unabhängige Rechtssprechung behalten, fühlen uns sicherer in einem Staat, in dem die Macht der Großkonzerne vor den Toren des Gerichts endet.


Kammer - Richter




    Zuordnung Richter - Kammer (Stand: 2008)
    Zuordnung Richter - Kammer (Stand: 2004)
    Verhalten der Zuschauer während des Prozesses


Infos zu Aktenzeichen


http://www.jur-abc.de/cms/index.php?id=1055
Beispiel:
C = Allgemeine Zivilsachen 1. Instanz
S = Berufung in Zivilsachen Landgericht (2. Instanz)
Ca = Allgemeine Zivilsachen Arbeitsrecht
Sa = Berufungssachen Arbeitsrecht

Akten- und Registerzeichen ...
... erscheinen dem Laien (Bürger) oft kryptisch, dabei ist ihre "Entschlüsselung" ganz einfach. Nehmen wir an, Ihr Rechtsstreit hat das Aktenzeichen 123 C 01/02.
Fangen Sie mit dem einzigen Buchstaben an, dem C = (allgemeines Zivilrecht) beim Amtsgericht(AG), also 1. Instanz. Jetzt kommt 123 dran, das ist die Abteilung beim AG. In dieser Abteilung 123 ist das die Akte 01, also die erste Akte im Jahr (20)02.