Die Qual der Wahl

Gäbe es keine sogenannten sozialverträglichen Lösungen, unter denen Aufhebungsvertrag mit Abfindung, also Arbeitsplatzverlust zu verstehen ist, würden viel mehr Arbeitnehmer von ihrem Recht auf eine Kündigungsschutzklage Gebrauch machen. So halten Abfindungen, die mit einem relativ hohem Bruttobetrag winken, davon ab, sich mit einer Kündigungsschutzklage auseinander zu setzen. Es ist die Frage vom Spatz in der Hand und der Taube auf dem Dach.

Doch sicher ist eins: Der Spatz in der Hand, der Aufhebungsvertrag mit Abfindung, beendet definitiv das Arbeitsverhältnis, die Abfindung, netto und vor allem über die Jahre betrachtet, ist bei vielen nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Taube auf dem Dach, die Kündigungsschutzklage, dagegen eröffnet die Chance, seinen Arbeitsplatz zu erhalten, ohne die Chance auf Abfindung vollends zu verlieren. Darüber, so finden wir, lohnt es sich, wenigstens einmal nachzudenken. Dollaraugen können nämlich sehr schnell in einen Abgrund blicken.
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Stellenabbau

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Entscheidungsfindung

Angst vor Kündigung
Wenn es einen trifft!
Was kann man tun?
Trennungsgespräche

Sozialvertr. Stellenabbau

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Stellenabbau


Wer vor Arbeitsplatzverlust steht braucht Informationen.

Einführung


Wir haben uns an Meldungen gewöhnt, dass Konzerne Tausende von Jobs streichen, dass Produktionen ins Ausland verlagert werden oder dass der Gewinn gesteigert werden kann, wenn Personal abgebaut wird.

Doch wie geht es dem einzelnen Arbeitnehmer, für den das, was in den Nachrichten kommt, plötzlich zur eigenen Realität wird? Die meisten Menschen stehen der Situation hilflos gegenüber. Dies wollen wir mit unserer Homepage ändern. Wer vor Arbeitsplatzverlust steht braucht Informationen.

Dieses Einstiegsportal zum Thema "Stellenabbau" beschreibt, welche Wege offen stehen, wie individuelle Chancen, beispielsweise bei einer Kündigungsschutzklage einzuschätzen sind, was bei Aufhebungsverträgen, Beschäftigungsgesellschaft oder Abfindung zu beachten ist. Einen breiten Raum nimmt auch die emotionale Aufarbeitung der Situation:"Mein Arbeitsplatz entfällt" ein. Diese, so zeigt die Praxis, ist Grundvoraussetzung dafür, in einer solchen existenziell bedrohlichen Situation sinnvoll handeln zu können.

Bevor sie zu einer Abfindung und einem damit verbundenen Aufhebungsvertrag greifen, sollten Sie genau überlegen und auch den Weg einer Kündigungsschutzklage prüfen. Oft stehen die Chancen für Arbeitnehmer hier nicht schlecht.

Im Folgenden finden Sie zu den Themen, die in der Linkliste rechts aufgeführt sind, eine kurze Einführung. Zu jedem Thema sind Links zu weiterführenden Seiten angegeben, um das Thema zu vertiefen oder um zu verwandten Themen weiterzuführen.

Unter dem Punkt "Weiter lesen" in der Linkliste rechts finden Sie weitere Portale zum Thema "Arbeit".

Entscheidungsfindung


Angst vor Kündigung

Immer mehr Menschen müssen von ihrem Arbeitgeber hören:"Ihr Arbeitsplazt entfällt. Wir bieten Ihnen einen Aufhebungsvertrag oder den Eintritt in eine Beschäftigungsgesellschaft (beE) an. Wenn Sie dieses Angebot nicht annehmen, müssen Sie mit einer betriebsbedingten Kündigung rechnen."

Die erste Reaktion der Betroffenen ist meist: "Das kann nicht sein" oder "Das muss ein Irrtum sein." Die Betroffenen empfinden Niedergeschlagenheit, Wut, Hilflosigkeit - alles Gefühle, die eine ganz normale Reaktion auf eine außergewöhnliche Situation sind. Wichtig ist nur: Man muss sich mit seinen Gefühlen auseinandersetzen.

Trennungsgespräche

Will Ihr Arbeitgeber sich von Ihnen trennen, stehen Sie plötzlich psychologisch geschulten Personalmanagern gegenüber. Diese verfolgen nur eine Absicht: Sie wollen, dass Sie einen Aufhebungsvertrag unterschreiben oder dem Eintritt in eine Beschäftigungsgesellschaft zustimmen.

Machen Sie sich vor und in einem Trennungsgespräch bewusst, dass Sie keine Gegenargumente finden müssen, warum Sie das Angebot eines Aufhebungsvertrags oder den Gang in die Beschäftigungsgesellschaft ablehnen. Ein einfaches Nein genügt. Betrachten Sie ein solches Angebot wie ein Werbeangebot. Ob Sie es annehmen oder nicht, ist Ihre Entscheidung.

Weiter lesen über Entscheidungsfindung:

Gefühl und Verstand
Arbeitsplatzverlust hat etwas mit Emotionen zu tun
Die Qual der Wahl
Trennungsgespräche

Verwandte Themen zu Entscheidungsfindung

Abfindung
Aufhebungsvertrag
Betriebsbedingte Kündigung
Personalgespräche


Sozialvertraeglicher Stellenabbau


Arbeitsplatzverlust, der über Aufhebungsverträge oder eine Beschäftigungsgesellschaft mit oder ohne Abfindung läuft, bezeichnet der Arbeitgeber als sozialverträglicher Stellenabbau. Fakt ist: Der Arbeitsplatz geht verloren.

Abfindung

  1. Der Staat kassiert mit

    Abfindungen sind meist in Sozialplänen geregelt und werden nach verlassen der Firma ausgezahlt. Auf Abfindungen entfallen Steuern und Sozialabgaben, die insbesondere, wenn man sie am Jahresende erhält, heftig sein können. Meist gibt es steuerliche Regelungen, die die Abfindung begünstigen (Fünftelregelung). Da sich hier dauert was ändert, prüfen, um keine böse Überraschung zu erleben.

  2. Rückzahlung von Abfindungen

    Abfindungen oder Teile von Abfindungen müssen brutto zurückgezahlt werden, wenn der Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz in der gleichen oder einer mit ihr "verwandten" Firma (meist 50%-Beteiligung, 100%-ige Tochter) findet. Näheres regeln die Sozialpläne.

Weiter lesen über Abfindung:

Abfindung
Urteil

Verwandte Themen zu Abfindung

Aufhebungsvertrag
Beschäftigungsgesellschaft (beE)
Outplacement
Betriebsbedingte Kündigung
Trennungsgespräche
Sozialverträglicher Stellenabbau


Aufhebungsvertrag

Ein Aufhebungsvertrag beendet definitiv das Arbeitsverhältnis. Er ist nicht rückgängig zu machen. Eine Kündigungsschutzklage ist dann nicht mehr möglich. In der Regel ist mit einem Aufhebungsvertrag eine Abfindung verbunden.

Damit ein Aufhebungsvertrag nicht in einem Fiasko endet, muss man sich genau überlegen, ob man dieses Risiko eingeht. Daher vor Unterschrift:

  1. Individuelle Chancen auf dem Arbeitsmarkt prüfen !!!
  2. Macht den Bewerbungstest - rechtzeitig, am besten vor einem Stellenabbau. Nur so kann man erkennen, wie gefragt man auf dem Arbeitsmarkt wirklich ist.

  3. Kündigungsfrist bedenken

    Entscheidet man sich für einen Aufhebungsvertrag, dann sollte man sich die Kündigungsfrist, die bis zu sieben Monate sein kann, auszahlen lassen. Oft ist dies mit dem Kündigungsfristausgleich in einem Interessenausgleich/Sozialplan vereinbart, leider unterliegt der Kündigungsfristausgleich häufig einer Zeitschranke.

  4. Freiheit oder die Gefahr zu Versumpfen

    Psychisch angeschlagene Mitarbeiter sollten, wenn sie gehen wollen und sich dies genau überlegt haben, eher über einen Aufhebungsvertrag als über eine Beschäftigungsgesellschaft nachdenken. Während in der beE der Druck weiter geht, hat man nach einem Aufhebungsvertrag seine Ruhe (mit Ausnahme vom Arbeitsamt). Hier kann jedoch die Gefahr bestehen, dass man - meist vor dem Fernseher - versumpft.

Weiter lesen über Aufhebungsvertrag:

Aufhebungsvertrag

Verwandte Themen zu Aufhebungsvertrag

Abfindung
Beschäftigungsgesellschaft (beE)
Outplacement
Betriebsbedingte Kündigung
Trennungsgespräche
Sozialverträglicher Stellenabbau


Beschäftigungsgesellschaft (beE)



Die Beschäftigungsgesellschaft (beE) erscheint zunächst als Rettungsanker, schiebt sie doch die drohende Arbeitslosigkeit zunächst hinaus. Eine Beschäftigungsgesellschaft (beE) beendet immer das Arbeitsverhältnis in der Regel über einen Aufhebungsvertrag. In der Regel ist damit eine Abfindung verbunden.

Damit die Beschäftigungsgesellschaft nicht zu einer Rutschbahn in die Arbeitslosigkeit wird, muss man sich genau überlegen, ob man dieses Risiko eingeht. Eine beE ist keine Garantie dafür wieder einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Daher vor Unterschrift:
  1. Individuelle Chancen auf dem Arbeitsmarkt prüfen !!!
  2. Macht den Bewerbungstest - rechtzeitig, am besten vor einem Stellenabbau. Nur so kann man erkennen, wie gefragt man auf dem Arbeitsmarkt wirklich ist.

  3. beE ist kein Zuckerschlecken.

    Viele erhoffen sich in der beE Ruhe, aber hier wird gefordert: bewerben, bewerben, bewerben, manchmal bis zu 10 Bewerbungen die Woche. Ziel der beE: Der Mitarbeiter soll diese möglichst schnell verlassen. Die Hilfe bei Vermittlung ist relativ gering. Der Fokus bei der Vermittlung liegt auf der Zeitarbeit. Das Verlassen der beE ist jederzeit möglich.

  4. Im Abschlusszeugnis steht der beE-Vermerk

    Etliche Mitarbeiter haben dagegen geklagt und konnten sich vor Gericht durchsetzen.

  5. Kündigungsfrist bedenken

    Es gibt Arbeitgeber und Betriebsräte, die eine beE vereinbaren, deren Laufzeit kürzer als die individuelle Kündigungsfrist ist. Achtet also darauf. Ein solches Angebot ist eine echte Mogelpackung.

Weiter lesen über Beschäftigungsgesellschaft:

Beschäftigungsgesellschaft (beE)
Bin ich beE tauglich?
beE-Erfahrungsberichte
Schnupper-beE
Existenzgründung

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Abfindung
Aufhebungsvertrag
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Betriebsbedingte Kündigung
Trennungsgespräche
Sozialverträglicher Stellenabbau


Outplacement

Outplacement ist die Vermittlung von Arbeitnehmer aus einer alten Beschäftigung in eine neue. Dies wird häufig von der alten Firma angestoßen mit dem Ziel das alte Beschäftigungsverhältnis zu beenden. Outplacement ist oft mit sogenannten Schnupperangeboten verbunden. Hier soll man die neue Firma kennenlerne. Dabei ist Einiges zu beachten.

Weiter lesen über Outplacement:

Outplacement
Schnupperangebote

Verwandte Themen zu Beschäftigungsgesellschaft

Abfindung
Aufhebungsvertrag
Betriebsbedingte Kündigung
Trennungsgespräche
Sozialverträglicher Stellenabbau


Kündigung


Das Arbeitsrecht sieht - je nach Kontext - verschiedene Kündigungsarten vor. Diese sind:

Weiter lesen über Kündigung:

Arbeitsrechtsschutz
Änderungskündigung
Auswahlrichtlinien
Betriebsbedingte Kündigung
Personenbedingte Kündigung
Verhaltensbedingte Kündigung
Tariflicher Kündigungsschutz
Jubilarschutz (Siemens AG)

Verwandte Themen zu Kündigung

Abmahnung
Insolvenz
Betriebsschließung
Betriebsübergang
Bewerbung
Zeugnis


Arbeitsrechtsschutz

Versichert ist man gegen vieles: Hausratversicherung, Brandversicherung, Haftpflichtversicherung, Reisegepäckversicherung und vieles mehr. Erstaunlich, dass Arbeitnehmer oft keinen Arbeitsrechtsschutz haben.

Dabei versichert man hier seine Existenz. Diese ist es, die es einem erst ermöglicht ein Auto zu fahren, zu dem man eine Autohaftpflichtversicherung braucht, ein Haus zu bauen, das man gegen Brand versichern muss oder eine Reise zu tätigen, zu der man eine Reiseversicherung abschließt.

Arbeitsrechtsschutz sichert Existenz.
Arbeitsrechtsschutz empfiehlt sich in jedem Fall, denn Die Zeiten für Arbeitnehmer sind deutlich härter geworden. Eine Arbeitsrechtsschutzversicherung hilft, seine Rechte durchzusetzen.

In der heutigen Zeit ist jedem Arbeitnehmer ein Arbeitsrechtsschutz dringen zu empfehlen. Man versichert hier seine Existenz.

Freistellung

Der Arbeitgeber möchte den Mitarbeiter im Falle einer betriebsbedingten Kündigung freistellen. Eine einseitige Freistellung ohne Zustimmung des Mitarbeiters ist jedoch nicht möglich. Wenn jedoch im Arbeitsvertrag eine Freistellung im Falle einer betriebsbedingten Kündigung während der Kündigungsfrist enthalten ist, gilt dies als Zustimmung des Arbeitnehmers.

Weiter lesen über Abfindung:

Freistellung

Verwandte Themen zu Abfindung

Aufhebungsvertrag
Betriebsbedingte Kündigung
Trennungsgespräche

Änderungskündigung

Eine Änderungskündigung ist eine Kombination aus Kündigung und dem Angebot unter geänderten Bedingungen weiterbeschäftigt zu werden. Eine Änderungskündigung unterliegt also den gleichen Gesetzmäßigkeiten wie eine Kündigung, soziale Auswahl, Weiterbeschäftigung auf einen freien Arbeitsplatz, Kündigungsschutz usw.

Wenn sich die Arbeitbedingungen grundlegend ändern (Projekteinsätze mit der Möglichkeit der festen Vermittlung, gehaltliche Rückstufung etc.) ist juristisch gesehen eine Änderungskündigung (§2 KschG) seitens des Arbeitsgebers erforderlich, wenn der Mitarbeiter nicht auf andere Weise dieser Änderung zustimmt. Dies sollte er nur dann tun, wenn der die Vertragsänderung möchte. Auch hier gilt: Nicht unter Druck setzen lassen. Eine Änderungskündigung ist nichts schreckliches und führt nicht zum Verlust des Arbeitsplatzes, wenn man richtig reagiert.

Weiter lesen über Aenderungskuendigung:

Änderungskündigung

Verwandte Themen zu Aenderungskuendigung

Trennungsgespräche
Personalgespräche


Betriebsbedingte Kündigung


Sie gilt gemeinhin als Schreckensgespenst für den Arbeitnehmer. Das liegt daran, dass die meisten Arbeitnehmer nicht wissen, welche Rechte sie im Falle einer Kündigung haben. Der Arbeitgeber nutzt diese Angst reichlich aus, droht mit betriebsbedingten Kündigungen, um beispielsweise die Freiwilligkeit bei den so genannten sozialverträglichen Maßnahmen zu erzwingen.

Eine betriebsbedingte Kündigung liegt vor, wenn ein Arbeitgeber aus betrieblichen Gründe seine Mitarbeiter entlassen will, beispielsweise, um den Betrieb zu sanieren, um den Gewinn zu steigern etc. Im Falle von betriebsbedingten Kündigungungen gilt in Betrieben mit mehr als 10 Arbeitnehmern (Stand: 2009) das Kündigungsschutzgesetz. Bei Betrieben mit weniger als 5 bzw. 10 Arbeitnehmern sind die Sonderregelungen des §23 KSchG zu beachten.

Betriebsbedingte Kündigungen unterliegen den gesetzlichen Vorgaben des §1 KSchG, wie Sozialauswahl über den Betrieb, Weiterbeschäftigung auf freien Stellen im Unternehmen. Daher kündigt der Arbeitgeber ungern, denn eine Kündigungsschutzklage könnte den Arbeitnehmer wieder in den Betrieb zurückführen. Je größer das Unternehmen ist, desto schwieriger ist es für den Arbeitgeber korrekte betriebsbedingte Kündigungen durchzuführen. Kündigt der Arbeitgeber, was in großen Konzernen selten vorkommt, hofft er inständig, dass der Arbeitnehmer sich scheut eine Kündigungsschutzklage zu führen.

Eine Kündigungsschutzklage muss innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung (Tag des Briefkasteneinwurfs oder persönliche Übergabe) erhoben werden. Versäumt man die Frist hat man die Kündigungsschutzrechte unwiderruflich verloren.

Existiert in einem Betrieb ein Betriebsrat, dann muss dieser nach § 102 BetrVG vor jeder Kündigung gehört werden. Eine Kündigung, bei der der Betriebsrat nicht ordnungsgemäß gehört wird, ist unwirksam.

Weiter lesen über betriebsbedingte Kündigung:


Betriebsbedingte Kündigung
Betriebsbedingte Kündigung - Vorbereitung
Betriebsbedingte Kündigung - Rechtslage
Betriebsbedingte Kündigung - Rechtsweg

Vorbereitung einer Kündigungsschutzklage
Merkzettel
Kündigungsschutzklage - kurz und bündig
Kündigung hat etwas mit Emotionen zu tun
Chancen bei einer Kündigungsschutzklage
Betriebsratsanhörung
Anhörungsbogen für den Betriebsrat (pdf)

Personalgespräche
Trennungsgespräche

Verwandte Themen zu betriebsbedingte Kündigung

Freistellungen

Personenbedingte Kündigung

Die Gründe für eine personenbedingte Kündigung muss in der Person des betroffenen Mitarbeiters, nicht in dessen Verhalten, liegen. So kann beispielsweise eine Tierarzthelferin personenbedingt gekündigt werden, wenn sich herausstellt, dass sie eine Allergie gegen Katzenhaare hat.

Verweigert beispielsweise ein Arbeitnehmer aus Gewissensgründen eine bestimmte Arbeit, dann kann ihm personenbedingt gekündigt werden, wenn eine andersweiteige Beschäftigungsmöglichkeit nicht besteht.

Der Betriebsrat muss wie bei jeder Kündigung angehört werden.

Weiter lesen über personenbedingte Kündigung:

Personenbedingte Kündigung


Verhaltensbedingte Kündigung

Weiter lesen über verhaltensbedingte Kündigung:

Vermehrt werden heute Mitarbeiter wegen Kleinigkeiten fristlos gekündigt. Eine Maultasche, die vom Essen im Altenheim übrigbleibt und sonst weggeworfen worden wäre, eingepackt und schon die Existenzgrundlage verloren. Die Arbeitsgericht urteilen ungewöhnlich hart. Oft, sehr oft, sind diese Verfehlungen ein willkommener Grund, Arbeitnehmer loszuwerden. Gleiches gilt auch für Daten, die der Firma gehören. Nimmt man sie unerlaubt mit nach Hause, und sei es nur um zu Hause weiterzuarbeiten, liefert man dem Arbeitgeber einen Grund zur fristlosen Kündigung.

Der Betriebsrat muss wie bei jeder Kündigung angehört werden.

Weiter lesen über verhaltensbedingte Kündigung:

Verhaltensbedingte Kündigung

Verwandte Themen zu verhaltensbedingter Kündigung

Abfindung


Agentur für Arbeit


Verliert man seinen Arbeitsplatz, ob über Aufhebungsvertrag oder Kündigung, und möchte Arbeitslosengeld beantragen, dann muss man sich mit den Regelung der Agentur für Arbeit auseinandersetzen.

Weiter lesen über Agentur für Arbeit:

Agentur für Arbeit
Sperrzeit
Ruhezeit

Verwandte Themen zu Agentur für Arbeit

Bewerbung
Job-Links
Abfindung
Aufhebungsvertrag
Betriebsbedingte Kündigung
Sozialverträglicher Stellenabbau

Externe Links

Agentur für Arbeit
Arbeitslos - was muss man tun?